LIFE IS ABOUT MOMENTS

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Pressespiegel

02.04.08 - Ja-Wort in der Ferne

Deutsche Frauen sind eigen. Wenn sie ihre Hochzeit planen, dann wollen sie etwas Besonderes und Einmaliges organisieren. Für Reiseangebote, die mit »Free Wedding« – also Gratis-Hochzeit inklusive – werben, können sie sich deshalb nicht begeistern. Was bei US-Amerikanern der Renner ist, trifft hierzulande auf Argwohn. »Die Hochzeit darf etwas kosten, dafür soll es dann auch etwas Gescheites sein«, bringt es Ulrich Bieber auf den Punkt. Der 43-Jährige muss es wissen, schließlich steht er als Geschäftsführer dem selbst gegründeten Veranstalter Infinity vor und hat nach eigenen Angaben schon mehrere tausend Vermählungen organisiert.

Besonders, aber nicht abgedreht.
Die meisten Paare suchen schöne Plätze, wünschen sich ansonsten aber alles so, wie sie es daheim erwarten würden, so seine Einschätzung. Nur eben in traumhaftem Ambiente und meist ohne Familie. Denn die reist in der Regel nicht mit, weiß Bieber. Paare feiern den standesamtlichen Part alleine für sich, daheim folgt dann das Fest mit Freunden und Verwandten. Abenteuerliche Angebote wie beispielsweise Hochzeiten unter Wasser und ähnliches seien die Ausnahme. Das sei ja auch »ein bisschen konstruiert«, so der Hochzeitsprofi. »Das mögen die Bräute nicht.«

Traumhochzeit am Meer. Was Bräute mögen, sind Strandhochzeiten – nach wie vor das am meisten gebuchte Produkt. Ebenfalls gefragt sind Zeremonien in schönen Kapellen, so Rainer Spekowius, der über seinen Veranstalter Intosol neben Luxusreisen auch Hochzeitsreisen vertreibt. Die beliebtesten Ziele sind generell Mauritius und die Seychellen. Bei dem Inselstaat ist vor allem das Eiland Cousin ein exklusives und beliebtes Ziel bei Betuchten. Mauritius ist auch für nicht ganz so wohlhabende Hochzeitsaspiranten erschwinglich. Dort bieten Hotels teilweise hohe »Brautermäßigungen« an, manchmal reist diese sogar kostenfrei. Die Häuser haben sich in ihrem Service gezielt auf Hochzeitspaare eingestellt und bieten Rundum-Sorglos-Pakete an – das heißt, Paare müssen sich nicht um Formalitäten kümmern. Außerdem wird die Eheschließung in Deutschland problemlos anerkannt. Ein wichtiger Punkt, wie der bei Thomas-Cook-Reisen zuständige Produktleiter Christoph Butz weiß. Seit 2006 können sich Kunden des Veranstalters im Urlaub trauen lassen, wählen können sie dabei zwischen zehn Zielen.

Je älter, desto abenteuerlicher. Mit steigendem Alter und Budget lassen sich Hochzeitswillige auf exotischere und abenteuerliche Trauungen ein. Busch- oder Wüstenhochzeiten beispielsweise würden dann immer stärker nachgefragt, so Infitiy-Chef Bieber. Das bestätigt Intosol-Mann Spekowius. So können sich Kunden bei ihm in den roten Dünen der Namib-Wüste ihr Eheversprechen geben. Die Ringe tauschen die Paare barfüßig in einer Hochzeitslaube. Die Flitterwochen verbringen sie in der Honeymoon Suite oder im Wolwedans Private Camp, das mit nur zwei Suiten und eigener Küche abgeschieden in einem Tal liegt. Als Ziel für Südafrika-Fans schlägt er ebenso wie Mitbewerber Bieber das Camp Jabulani vor, eine luxuriöse Lodge im Krüger-Park. Dort können Elefantenfreunde sich das Ja-Wort unweit von den zahmen Dickhäutern geben, für die das Camp bekannt ist.

Exklusiv und exotisch ist also gefragt, auf jeden Fall maßgeschneiderte Angebote, manchmal mit religiösem Anklang. Bieber nennt als Beispiel eine Hindu-Hochzeit auf Mauritius. Spekowius verweist in diesem Zusammenhang auf Hochzeitszeremonien auf der Südseeinsel Bora Bora. Dort können Verliebte nach polynesischer Tradition heiraten. »Das ist wirklich spektakulär«, schwärmt er, »eine traumhafte, sehr stimmungsvolle Zeremonie« – allerdings ohne rechtliche Relevanz, also eine symbolische Hochzeit.

Gerne werde auch Gegensätzliches kombiniert, nennt Bieber eine weitere Tendenz. Das kann dann so aussehen: Hochzeit in der Eiskapelle in Lappland, Flitterwochen auf Mauritius.

Die Kunden sind häufig Unternehmer, Banker, überhaupt Menschen aus der Finanzwelt, verraten die Profis. Beide zahlen Reisebüros Provision – Intosol zehn bis 15 Prozent, Infinity sieben bis zwölf Prozent.

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