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Swakopmund -
Auf den Spuren deutscher Vergangenheit

Swakopmund als eine der Touristen-Hochburgen Namibias ist ein deutlicher Zeitzeuge ehemaliger deutscher Kolonialzeit. Die Stadt hatte während der deutschen Kolonialzeit als Hafen große Bedeutung, auch wenn die Küstengewässer eigentlich zu flach sind, eine geschützte Bucht fehlt und die Brandung zu stark ist. Lüderitz war jedoch zu entlegen und hatte kein Süßwasser, und der Seehafen Walvis Bay war damals in britischem Besitz.

Im August 1892 steckte darum das Kanonenboot "Hyäne" unter dem Kommando von Hauptmann Curt von François eine Landestelle nördlich der Mündung des Swakop Flusses ab, ein Jahr später wurden 40 Siedler aus Deutschland und 120 Angehörige der Schutztruppe mit Brandungsbooten an Land gerudert - ein abenteuerliches Unterfangen. Erst 1905 wurde ein 325 Meter langer hölzerner Landungssteg fertig gestellt. So wurde Swakopmund zum Tor für Deutsch-Südwestafrika.

Die gesamte Versorgung der Kolonie wurde über diesen kleinen Ort abgewickelt. Im Jahre 1902 konnte die Schmalspur-Eisenbahn nach Windhoek in Betrieb genommen werden. Der Bahnhof im wilhelminischen Stil stammt aus dem gleichen Jahr. Er wurde vor einigen Jahren aufwendig restauriert und in ein Vergnügungszentrum mit Spielcasino und Hotel umgewandelt. Das Stadtbild des rund 30.000 Einwohner zählenden Ortes ist durch zahlreiche Kolonialbauten geprägt. Ein Wahrzeichen ist das Woermann Haus aus dem Jahre 1905. Das ehemalige Handelshaus in der Bismarck Strasse mit seinem 25 Meter hohen Damara-Turm und seinem von Arkaden gesäumten Innenhof beherbergt heute die städtische Bibliothek, eine Kunstgalerie und das Büro der Namibia Wildlife Resorts.

Swakopmund ist heute ein beliebtes Seebad mit vielen touristischen Attraktionen und angenehmem Klima im Sommer. Es ist schon ein eigenartiges Gefühl, über die breiten Straßen zu laufen und überall der deutschen Sprache zu begegnen. Da gibt es Geschäfte mit dem Namen "Bäckermeister Meyer" oder den "Frisiersalon Müller", fast überall wird neben Englisch Deutsch gesprochen -oder zumindest zumeist verstanden. Etwas Besonderes ist der Küstennebel in dieser Region. Nachdem die Nebelschwaden morgens von der Sonne vertrieben werden, ziehen sie zur Mittags- repektive Nachmittagszeit vom Meer herauf und tauchen den gesamten Ort und das Umland in eine mystische Atmosphäre. Besonders um die Weihnachtszeit wimmelt es in der Stadt von Windhoekern, die für die Weihnachtsferien an die Küste kommen. Auch Swakopmunds Umland hat viel zu bieten. Besonders reizvoll sind Fahrten entlang der herrlichen, dünengesäumten Küste, sowohl ins 30 Kilometer südlich gelegene Walvis Bay als auch in die National West Coast Recreation Area im Norden.

Versäumen Sie auf keinen Fall eine Marine-Safari in Walvis Bay: Mit einem Skipper geht es raus zur "Robben-Halbinsel" - über 80.000 Robben leben hier. Die Seehunde kommen gelegentlich direkt auf das Boot, und man darf die Tiere sogar streicheln! Begleitet werden die Safariboote zumeist von Delfinen und Pelikanen, die Ihre Flugkünste zeigen - ein echtes Erlebnis. Eine Strasse führt direkt am Strand entlang zum Anglerparadies Henties Bay, und weiter nach Cape Cross bis zur Mündung des Ugab Flusses. Hier beginnt der Skelettküsten Park, für den ein besonderes Permit erforderlich ist. Interessant ist auch der Welwitchia Drive, der zur Mondlandschaft am Swakop River und in den nördlichen Teil des Namib Naukluft Parks führt.

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